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Der Traum vom Ruheraum
Schalldämmung

AEROPAC Schalldämmlüfter

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Die Zivilisation wird immer lauter

Unsere Umwelt ist in den letzten Jahrzehnten mit Voranschreiten der Technisierung und der gestiegenen Reisetätigkeit sowie der „Just-in-Time“-Mentalität messbar lauter geworden.

Sehr deutlich ist die Entwicklung anhand der Signal-Lautstärke der Einsatzfahrzeuge der Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste geworden, die den allgemeinen Lärmpegel zu übertönen haben. Ihre Lautstärke ist in den vergangenen Jahren um 20 bis 25 dB(A) angehoben worden.

Um so besser, wenn man weiß, wie man sich vor Lärm schützen und seine Ruhe finden kann.



...Ruuuhe!
Oder haben Sie sich schon an den Lärm gewöhnt?

Der eine entspannt. Der andere regt sich auf.
Doch wann wird Lautstärke, werden Klänge als störender Lärm empfunden?

Lärm = wildes Getöse, Krach, unerwünschter Schall.
Aus der Definition wird deutlich, dass es sich bei Lärm um einen subjektiven Begriff handelt, dessen Intensität nicht direkt messbar ist.

Je nach dem, welche Gefühle wir mit dem Gehörten verbinden, empfinden wir Behagen oder Stress. So empfindet ein Besucher die Begeisterungswelle in einem Fußballstadion, den tosenden Beifall in einem Konzert und das Aufheulen der Motoren in einem Formel 1-Rennen trotz enormer Lautstärke nicht als belästigend.

Ganz im Gegensatz zu einem uninteressierten Beteiligten, der zwangsläufig zum Zuhörer wird. Aber oft sind sich die Menschen einig, wenn es um die Bestimmung von Ruhestörung geht. Es gibt eine Vielzahl von Geräuschen, die als störend, bisweilen krankmachend angesehen werden:

Lärm durch Maschinen im Arbeitsbereich oder Verkehrslärm, erzeugt durch Jets, LKWs und PKWs, Motorräder oder Schienenverkehr.

Unerwünschter Schall
Dieser wiederum ist messbar. Der Schalldruckpegel wird in Dezibel (dB (A)) angegeben und es gibt Richtwerte, die nicht überschritten werden sollten. Auf welche Position das Volumen der Musikanlage des Mitbewohners gedreht wird, ist selbst zu regeln - hoffentlich einvernehmlich.

Ruhe


Zum besseren Verständnis...

Zum besseren Verständnis...
Um Umweltbeeinträchtigungen nach dem neuesten Stand der Erkenntnisse so weit wie möglich einzugrenzen, gibt es Immissionsgrenzwerte, die Lärmquellen und deren Auswirkungen bemessen:
 
Dezibel, dB
Bezeichnet die Höhe eines Geräuschpegels, steht meist im Zusammenhang mit (A).

A-Bewertung, (A)
Da das menschliche Ohr nicht alle Frequenzen als gleich laut wahrnimmt, wird diese frequenzabhängige Empfindlichkeit berücksichtigt.

Mittelungspegel LA
Durchschnitt aller Geräuschanteile innerhalb eines Betrachtungszeitraumes.

Emissionspegel LE
Höhe des Pegels, den ein Auto, Zug oder Flugzeug abstrahlt.

Immissionspegel LI
Pegel, der am Ort des Betroffenen auftritt.



Hast du’s mit den Ohren?
Welche Auswirkungen kann Lärm auf unsere Gesundheit haben?*

Wie reagiert unser Körper?
Typische Reaktionen auf akute Schalleinwirkungen entstehen durch von den Haarzellen im Ohr an das zentrale Nervensystem weitergeleitete Impulse.

Sämtliche vegetative Funktionen des Organismus können beeinflusst werden. Untersuchungen zeigten bei Lärmeinwirkung Steigerungen von Herzfrequenz, Blutdruck, Atmungsfrequenz, Schweißsekretion, vermehrte Ausschüttung von Adrenalin, erhöhte Muskelspannung.

Das Gehör fungiert als wichtigstes Warnsystem vor Gefahrensituationen.
Auch im Schlaf können durch Schallreize Stressreaktionen verursacht werden. Es kann dabei zu höheren Stresshormonausschüttungen kommen.

Nicht nur Schwerhörigkeit nachgewiesen.
Die Auswertung einer umweltmedizinischen Studie über die Auswirkungen von Lärm als Risikofaktor für Herz-Kreislauf (NaRoMi Studie*) besagt:

Je stärker die Lärmbelästigung, um so höher das Herzinfarktrisiko.
Dabei zeigten Männer im Lärmbelastungsexperiment stärkere vegetative Reaktionen als Frauen. Beim Mann ist z. B. der Straßenverkehrslärm nachts für ein erhöhtes Herzinfarktrisiko signifikant. Bei Frauen ist es die Belästigung durch Fluglärm in der Nacht. Nach Stand der Lärmwirkungsforschung stellt ein Beurteilungspegel von tags 65 dB(A) eine mögliche Schwelle für ein erhöhtes Herzinfarktrisiko dar.

NaRoMi Studie
*NaRoMi Studie:
Forschungsprojekt mit dem Ziel, den Zusammenhang zwischen chronischer Lärmbelastung und Auftreten von Herzinfarkt zu ergründen. (Noise and Risk of Myocardial Infarction)


Gehör(tes) in Zahlen

Wie funktioniert unser Gehör?
20 Kilohertz misst durchschnittlich die maximale vom Mensch hörbare Frequenz. Hunde, Katzen und Mäuse reagieren noch auf 50 Kilohertz-Töne. Delfine und Wale verständigen sich im Bereich von 76 bis 80 Kilohertz.

Über 60 Prozent der Bürger fühlen sich durch Verkehrslärm belästigt und das hauptsächlich nachts.

350 Lautstärken können wir unterscheiden.

7000 verschiedene Tonhöhen kann unser Ohr auseinanderhalten, das ist 80 mal soviel wie ein Klavier Tasten hat.

35 000 Haarzellen sorgen für den guten Sound und sind empfindlich. Ein Böllerknall, dicht am Ohr, ist ausreichend, um sie nachhaltig zu zerstören. Ein „Bad vor der Box“ in der Disco bringt manchem Ohrensausen oder Pfeifen ein. Hörverlust ist bei Dauerlärm das Ende vom Lied (im wahrsten Sinne des Wortes).

Wie funktioniert unser Gehör?
Aufgefangen durch die Ohrmuschel werden die Schallwellen (Luftschwingungen) durch den Gehörgang auf das Trommelfell, wodurch die hauchdünne elastische Barriere vibriert.

In der Paukenhöhle befinden sich drei Gehörknöchelchen: Hammer, Amboss und Steigbügel.

Der Hammer nimmt die mechanischen Schwingungen des Trommelfells auf und leitet sie über den Amboss an den Steigbügel weiter, dabei werden sie verstärkt ins Innenohr geleitet. In der Schnecke, die mit Flüssigkeit gefüllt ist, werden die Schwingungen in elektrische Nervenimpulse übersetzt. Dafür sind die winzigen Sinneshärchen (Haarzellen) zuständig, die die Druckwellen umwandeln. Auf der Datenautobahn, den Nervenfasern, rasen die Signale ins Gehirn. Dort werden sie dann entschlüsselt und der eine hört sein Lieblingslied, der andere interpretiert vielleicht Krach.



Was hast du gesagt? Wer - ich?
Können Sie etwa laute Geräusche einfach überhören?

Lärm gilt als eine der gravierendsten Umwelt- und Arbeitsbelastungen. Im Auftrag des Bundesumweltministeriums werden regelmäßig Daten zur Belästigung der Bevölkerung durch Lärm erhoben.

8 mögliche Quellen der Belästigung durch unterschiedliche Arten von Verkehrslärm bilden die Grundlage der Umfragen:

Störung durch Straßenlärm, Fluglärm, Schienenverkehrslärm, Industrie- oder Gewerbelärm, Baulärm, Trittgeräusche, Nachbarschaftslärm, sonstiger Lärm außerhalb des Hauses.
 
Als dominante Lärmquelle, die in der Wohnung wahrzunehmen ist, wurde an 1. Stelle Straßenverkehr, an 2. Stelle Nachbarschaftslärm, an 3. Stelle Fluglärm und an 4. Stelle Schienenlärm genannt.

Abhängig von Schallpegel, Frequenz und Dauer kann Lärm direkt, aber auch indirekt als subjektiv empfundene Belästigung zu unterschiedlichen Reaktionen führen. Z. B. Leistungseinschränkungen bei der Arbeit (Konzentrationsmangel), psychische (Nervosität) und physiologische Beeinträchtigungen (Stresshormon- und Blutdruckerhöhung). Diese Veränderungen stellen zum Teil klassische Risikofaktoren für Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems dar.

„Ich fühle mich wie gerädert“
... sagen viele Menschen gleich nach dem Aufwachen. Die „Räder“, die sie nachts nicht ruhig durchschlafen lassen, sind oft stark befahrene Verkehrswege oder Flughäfen mit Nachtflugbetrieb.

Besonders während des Schlafens reagiert unser Körper empfindlich auf Geräusche, die er seit grauer Vorzeit im Unterbewusstsein als herannahende Gefahr interpretiert. Er befindet sich in einer „Hab-Acht-Stellung“, allzeit zur Flucht bereit, sollte Gefahr drohen. Wird das Stresshormon Cortisol im Wachzustand erst bei einem Lärmpegel von über 120 dB(A) ausgeschüttet, kommt es während des Schlafes schon ab 50 bis 60 dB(A) zu dieser Reaktion und kann somit leicht für eine unruhige Nacht sorgen.

Gefühle und Fakten
Fakt ist, dass akute Gehörschäden schon nach einmaliger kurzer Beschallung auftreten können. Fakt ist ebenso, dass bei einer Geräuschbelastung über eine längere Zeit bleibende Gehörschäden entstehen können. Schwerhörigkeit durch Lärm am Arbeitsplatz ist die Berufskrankheit Nummer Eins.

Lärmbelästigung von außen müssen Sie nicht ertragen.
Schon durch den Einbau des Schalldämmlüfters AEROPAC® können Sie einen entscheidenden Beitrag für Ihr Wohlergehen leisten.

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